Polnische Kulturtage in Bremen – 30.10. – 17.12.2019


Gemeinsam mit Culture Connects e.V. und anderen Partnern, gefördert durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien und das Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg führt die DPG Bremen eine Veranstaltungsreiche „Polnische Kulturtage“ zur Pflege polnischer Kultur, Sprache und Geschichte durch. Das Ziel ist eine breite öffentliche Sichtbarkeit der Aktivitäten polnischer Menschen in Deutschland im Zusammenwirkten von insbesondere jungen Künstlern, Vereinen, Initiativen, Kulturinstitutionen und religiösen Gemeinschaften.
Das Programm (genaueres siehe UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN UND PROJEKTE) beginnt mit einem Porträt der 2018 in Bremen verstorbenen weltberühmten Violinistin Wanda Wiłkomirska, deren Nachlass in einer Ausstellung präsentiert wird. Die Vernissage mit Konzert, Lesung und kurzen Filmabschnitten findet am 30.10. im Institut Français Bremen statt. Eine Woche später, am 5.11. erfolgt eine Diskussion über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen, an der die Leiterin des Denkortes Bunker Valentin in Bremen einen Beitrag leistet. Hier stellen u.a. die Teilnehmer einer Reise zur Danziger Westerplatte zum 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen ihre Eindrücke dar. Kaum bekannt, wird das Zusammenwirken des deutschen Diplomaten Harry Graf Kessler und Józef Pilsudski bei der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit 2018 in Film und Diskussion am 19. November von internationalen Experten vorgestellt. Der Deutsch-Polnische Chor Bremen gibt Konzerte am 30.11. und dem ersten Adventssonntag, dem 1.12. auch schon mit den ersten Advents- und Weihnachtsliedern aus Deutschland und Polen. Eine weitere polnische Violinlegende  Ida Haendel stellt die Bremer Regisseurin Christine Jezior am dritten Advent, dem 15.12. mit ihrer preisgekrönten Dokumentation „The Haendel Variations“ im Kino „Gondel“ vor. Ein Kammerkonzert zum Überfall auf Polen vor 80 Jahren mit einem deutsch-polnischen Projektorchester am Dienstag, dem 17.12.2019 junger Künstlern aus Deutschland und Polen  mit symbolischen Werken von verfemten Komponisten bildet dann den Abschluss.

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